Samstag, 18. Juni 2016

Die letzten drei Monate voller Konzerte

Jetzt wo es langsam auf die Ferien zu geht und der ganze Klausurenstress und der halbe Bewerbungsstress hinter mir liegen, finde ich auch mal wieder Zeit für diesem Blog.
Und nein, es ist nicht so, dass ich die letzten drei Monate keine Konzerte besucht habe, im Gegenteil, ich war auf sieben Konzerten, die teilweise unvergesslich waren und teilwiese überhaupt nicht mein Musikgeschmack, wie man vielleicht meinen Social Media Accounts entnehmen konnte.
 
Nach meiner Reise nach Wien und einem Revolverheld Konzert ging es dann Anfang April zu Joris. Dieser feierte seinen Tourabschluss im Bremer Aladin. Wie gut, dass ich seit Ende 2015 wusste, dass ich dieses Konzert nicht alleine besuchen werde, sondern mit einer Konzertfreundin, die ich im November auf einem Tonbandgerät Konzert kennengelernt habe. Das Konzert begann mit der Vorband Matteo Capreoli, der alleine mit seiner Gitarre und seinem Drummer auf der Bühne stand. Seine Musik war genau mein Musikgeschmack, leider hab ich es nach dem Konzert verpeilt seine CD zu kaufen. Wird aber demnächst noch nachgeholt!
 
 
Nach einer kurzen Umbaupause betrat dann erst nacheinander Joris Band und anschließend er selbst die Bühne. Man merkte den Jungs von Anfang an an, dass sie gute Laune für den Tourabschluss mitbrachten. Sie brachten wieder so eine Energie mit, dass sie mich auf ein Neues wieder geflasht haben. Leider war die Location so voll und infolgedessen so warm, dass es zeitweise echt unerträglich wurde und leider auch ein paar Leute sich das Konzert nicht zu Ende angucken konnten, da sie umgekippt sind. Joris spielte wieder fast alle Songs seines ersten Album, aber auch Lieder wie "Er" oder "Rom" (dessen Ansprache mich immer und immer wieder sehr emotional berührt - könnt ihr euch hier mal angucken), die dort nicht zu finden sind. Außerdem hatten sie für den Tourabschluss in Joris quasi Geburtsstadt auch ein paar Überraschungen parat.
 
 
Und wie es für die Jungs am Ende eines Abends üblich ist, kamen sie gute 10 Minuten nach dem Konzert in die Halle zurück und standen für Fotos, Autogramme und Gespräche zur Verfügung. Wieder ein sehr gelungener Konzertabend!
 

 
Ende des Monats ging es dann ziemlich spontan nach Hamburg. Ein Konzert, was nach dem Joris Konzert beschlossen wurde.
Ende April spielten Redensart im Mojo Jazz Cafe in Hamburg ein klitzekleines Konzert. Redensart hatte ich zuvor letztes Jahr als Support von Tonbandgerät entdeckt und mich sofort verliebt.
Wahrscheinlich viel zu früh waren wir dann schon in Hamburg, da es sich um ein Konzert für 120 Leute handelte, waren natürlich noch nicht so viele Leute vor der Location. Und da es sich um so ein kleines Konzert handelte, passten wir alle noch nicht einmal in die erste Reihe. Die Jungs spielten gute 1 1/2 Stunden unteranderem mit Special Gast Ole Specht von Tonbandgerät. Auch die anderen Tonbandgeräte waren im Publikum zu erkennen.
 
 
Redensart spielten viele neue Lieder aber auch welche aus ihrem ersten Album und ihrer EP.
Auch diese standen nach dem Konzert für Fotos und Gespräche zur Verfügung. Die Reise nach Hamburg hat sich definitiv gelohnt!
 
 
Eine Woche später spielten die Jungs dann ein ebenso kleines Konzert in Bremen auch dort durften wir nicht fehlen und die erste Reihe wurde ordentlich gerockt!
 
Zwischen den beiden Redensart Konzerten schob sich dann spontanerweise noch ein Bosse Konzert. Dies sollte das erste dieser Art sein. Aki kam mit seiner Band in meine Lieblingslocation nach Bremen. Und auch er zeigte was ein gutes Konzert ist. Er tanzte auch der Bühne und im Publikum und animierte dieses auch zu springen bis er dann selbst zusammen mit dem Publikum sprang und sang. Er spielte nicht nur Lieder aus seinem aktuellem Album sondern auch aus seinen vorherigen. Im November wird's dann eine Nummer größer in Bremen, aber die Karte liegt schon parat.
 
 
Mitte Mai folgte dann mal etwas anderes. Es war kein richtiges Konzert aber auch keine richtige Lesung, sondern eine Mischung aus beidem. Die Autorin meines Lieblingsbuches und ihr bester Freund, der den Soundtrack zu dem Buch geschrieben hat, kamen ins kukoon nach Bremen. Jana Crämer und Batomae, der auch seine beiden Brüder mitbrachte, kamen mit einer Konzertlesung zu "Das Mädchen aus der 1. Reihe", wie der Titel vielleicht schon verrät könnte die auch ein Buch mit über mich sein. Der Abend war echt emotional, da mir das Buch echt viel bedeutet! Anschließend gab es dann noch nette Gespräche mit den beiden. Ein Foto durfte natürlich nicht fehlen.
 
 
Eine Woche später ging es dann nach Hannover zu einem Konzert, was mich im Nachhinein echt enttäuscht hat. Die N-Joy Starshow stand wieder an. Dieses Jahr waren bis auf ein Act nur englische Künstler dabei. Wer mich gut kennt weiß, dass ich fast nur deutsche Musik höre, somit war das ganze überhaupt nicht mein Geschmack und ein Tag voller Rückenschmerzen und Kopfschmerzen, da es den ganzen Tag extrem warm war. Nächstes Jahr sind wir schlauer und gehen wirklich nur hin, wenn uns die Acts zusagen. Dieses Jahr waren jedenfalls Lions Head, Culcha Candela, Matt Simons, Milow, Years&Years, Felix Yeahn und Fergie in Hannover dabei.
 
 
  Zu guter Letzt ging es dann vor zwei Wochen nach Bassum, wo Johannes Oerding ein Konzert spielte und Max Giesinger als Support mitbrachte. Dies war das zweite Konzert für Johannes und seine Band an diesem Tag, weshalb sich der Beginn des Konzertes etwas verzögerte, da die Jungs erst noch Soundcheck machen mussten. Als dies erledigt war betrat Max Giesinger alleine mit seiner Gitarre die Bühne und verzauberte sofort das Publikum. Er konnte selbst nicht so ganz glauben, wie gut seine Musik ankam, was sich nach dem Konzert am Merchstand auch bemerkbar macht, es war ein riesiges Gedränge in der Masse.
 
 
Aber als Johannes auf der Bühne stand hat er mal wieder bewiesen, warum er momentan mein Lieblingslivekünstler ist. Jedes seiner Konzerte ist irgendwie besonders und er lässt sich für jede Show auch irgendwas neues einfallen. Selbst mitten auf dem Dorf ist bei seinen Konzerten eine wahnsinnige Stimmung, unfassbar! Auch er spielte aus allen vier Alben seine Songs und packte wieder sehr alte Klassiker wie "Zurück" aus.
 

 
Das waren dann auch meine Konzerte der letzten drei Monate. Nächsten Monat geht es dann mit der Breminale weiter, die ich wahrscheinlich alle fünf Tage besuchen werde. Es geht auf jeden Fall wieder zu Max Giesinger, Jupiter Jones und zu meinen Lieblings Bremer Jungs von Faakmarwin und zu dem was sich so spontan noch so ergibt! Die Vorfreude steigt von Tag zu Tag.
 
bis demnächst, jule.
 

Montag, 28. März 2016

Revolverheld

Nachdem ich in den letzten zwei Wochen auf zwei Revolverheld Konzerten war, dafür fast 2000 km gereist bin, wieder zu Hause bin & Ostern (fast) vorbei ist, folgt jetzt der nächste Post.

Tourstart der MTV unplugged Tour von Revolverheld war (ungewollt) in Bremen, da die ersten vier Konzerte auf Grund von Krankheiten in der Band auf Ende des Jahres verlegt werden mussten. So war ich also nun beim Tourstart dabei.
Fast drei Stunden vor Einlass an der Location gewesen und das Warten ging los. So warteten zu diesem Zeitpunkt erst 7 weitere Personen auf Einlass. Wenn man alleine wartet vergeht die Zeit echt langsam und die fast drei Stunden kamen mir vor wie eine Ewigkeit. Eigentlich war das Wetter richtig schön und man saß vor der Halle in der Sonne, aber mit der Zeit verschwand auch diese und es wurde arschkalt.

Endlich begann der echt lockere Einlass und der Run auf die ersten Reihen ging los. Ich sicherte mir einen sehr guten Platz in der zweiten Reihe. "Nur" zweite Reihe, da die Leute des Meet&Greets natürlich die erste Reihe einnahmen. Und das warten ging weiter. Weitere 1 1/2 Stunden mussten rumgeschlagen werden. Immerhin kam ich so in Gespräche mit anderen Konzertbesuchern und die Zeit verging definitiv schneller.

Um 20 Uhr begann dann die Vorband Greg Holden. Nicht wirklich mein Geschmack, aber einige Lieder waren eigentlich relativ gut. Nun hieß es noch eine weitere halbe Stunde warten bis die Jungs von Revolverheld die Bühne betraten.
Um 21 Uhr ging dann endlich das Licht aus und auf dem Vorhang, der vor der Bühne hing, wurde ein Film aus dem MTV unplugged der Jungs gezeigt. Und dann fing das Konzert an. Nicht auf der großen Bühne in der Halle, sondern auf einer kleinen Bühne in der Mitte der Halle. Hier wurde der erste der drei Akte gespielt. Gäste waren hier eine Backgroundsängerin der Jungs bei "Spinner" und Greg Holden bei "Das kann uns keiner nehmen", der den Part von Rea Garvey übernahm.
Anschließend wurde wieder ein Film zur Überleitung gezeigt. Und weiter ging es mit dem zweiten Akt. Bei den ersten Tönen von "Immer in Bewegung" fiel dann endlich der Vorhang. Und beim nächsten Lied "Darf ich bitten" sprang auch schon der nächste Gast auf die Bühne gesprungen: Das Bo!
Beim Lied "Sommer in Schweden" wurde Johannes Strate im dritten Akt dann noch von Johannes Oerding unterstützt, was mich als großer Oerding Fan natürlich riesig freute.
Das Konzert ging gute 2 1/2 Stunden, welche zwischen den Songs von den Jungs mit Witzen oder Anekdoten gefüllt wurden.


 
Und eine Woche später ging es für mich zunächst nach Hannover und von da aus nach Wien. Vier Tage Wien standen an, gekrönt von einem Revolverheld Konzert, welches wie ich fand komplett anders war als das Konzert in Bremen. Setlist war die gleiche. Die Stimmung jedoch komplett anders, genau so wie die Gäste. In Bremen war die Stimmung von Anfang an fantastisch und gefühlt die ganze ÖVB Arena konnte jedes Lied von vorne bis hinten mitsingen. In Wien aber kam es mir am Anfang so vor als würden wir als einzige mitsingen, aber das ganze wurde mit dem Konzert besser. Die Gäste waren zum einen Christina Stürmer, sowie der Support Lemo und der österreichische Sänger Julian le Play, die Johannes Strate bei "Halt dich an mir fest", "Worte die bleiben" und "Sommer in Schweden" unterstützten. Das ganze wurde bei "Ich lass für dich das Licht an" dann mit Conchita Wurst noch einmal gekrönt. Über die Anwesenheit und Unterstützung von Conchita Wurst freute sich die Band ganz besonders.
 

 
Dennoch waren beide Konzerte zwei wunderschöne Abende und die Reise zu beiden hat sich zu 100% gelohnt & ich spiele jetzt schon mit dem Gedanken mir noch Karten für ein weiteres Konzert zu kaufen. Ich kann die unplugged Konzerte nur jedem empfehlen.

Nächste Woche geht es mit dem Torabschluss bei Joris weiter. Man liest sich wieder,
bis dahin,
jule.

Sonntag, 13. März 2016

FAAKMARWIN

spontankonzert no. 1 - manchmal kommt es eben doch anders als man denkt. Und so war nicht Revolverheld mein nächstes Konzert, sondern das "I Think I Spider"-Festival in meiner Nähe. Nagut, eigentlich bin ich nur wegen einer Band dorthin gefahren - FAAKMARWIN, einer Bremer Band! So Spontankonzerte tun unendlich gut zwischen dem ganzen Schulstress und Facharbeit schreiben!
 
Richtig aktiv höre ich die Band eigentlich erst seit Anfang November 2015, seitdem ich sie das erste mal live gesehen & das eigentlich auch nur durch Zufall auf einem Festival, wo Johannes Oerding gespielt hat. Vorher hab ich sie nur ab und zu gehört, weil im Radio in den letzten Jahren öfters über die Band gesprochen wurde und ich so auf sie aufmerksam wurde.
 
Die Band hat auch mit der Sache zu tun, die ich im letzten Post angesprochen habe, die mich dieses Jahr schon richtig glücklich gemacht hat.
Sie haben auf ihrer Facebook-Seite jeden Advent ein kleines Gewinnspiel veranstaltet. Es gab selbstgebackene Kekse, ihre EP oder einen personalisierten Song zu gewinnen. Und da stand das Glück glaube ich einfach mal auf meiner Seite - kaum zu glauben - aber ich hab wirklich den personalisierten Song gewonnen. Dieser ist Ende Januar endlich bei mir eingetroffen & wow, der Song passt zu 100% zu mir, besser hätte man mich nicht treffen können. Da ich den Link zum ganzen Lied nicht veröffentlichen möchte, findet ihr auf meinem Instagram-Profil einen kleinen Ausschnitt daraus - falls ihr mal reinhören möchtet. So viel dazu!

Vor einer Woche hab ich dann gesehen, dass sie dieses Wochenende in meiner Nähe spielen und es stand eigentlich fest, dass ich dort hin muss. Nach langem hin und her hab ich mich dann gestern wirklich auf den Weg gemacht. Ich liebe ja diese kleinen Locations, aber ich bin jedes Mal erstaunt, was für kleine es dann doch immer wieder gibt. Ich war dann - eigentlich ungewöhnlich für mich - erst eine halbe Stunde vor Beginn da & es war wirklich noch sehr leer. Aber was erwartet man bei einem "Dorf-Festival", kann ja nicht jeder so verrückt sein wie ich. FAAKMARWIN spielten dann gleich als erste der vier Bands. Und ich war von Anfang sofort wieder verliebt in diese Musik. Es ist auch immer wieder schön zu sehen, wie viel Spaß die Jungs auf der Bühne haben & wie viel Energie Alex (Sänger der Band) hat um auf der Bühne herum zuspringen.


Die Stimmung war - wie ich fande - trotz des kleinen Publikums sehr gut. Die Band spielte gut 45 Minuten eine Mischung aus neuen & alten Songs. Zwar war das Konzert ziemlich kurz, aber so ist das halt auf Festivals, dennoch hat es mich sooo glücklich gemacht die Jungs endlich wieder zu sehen.
Nicht nur das Konzert hat mich glücklich gemacht, sondern auch das (sehr kurze) Gespräch & die Umarmung von/mit Alex, während die nächste Band schon gespielt hat. Die anderen Band waren jetzt wirklich nicht mein Geschmack, weswegen ich mich auch schon nach der zweiten Band abholen lassen habe. Im Nachhinein bereue ich das ganze dann doch etwas, weil Alex am Ende von unserem kurzen Gespräch meinte, dass wir uns später noch einmal sehen. Dazu ist es leider nicht mehr gekommen, weil ich meine Eltern nicht so lange draußen warten lassen wollte.
Eigentlich hatte ich mir als Ziel gesetzt ein Bild mit der ganzen Band hinzubekommen, aber auch das hat nicht geklappt - vielleicht beim nächsten Konzert in Bremen oder Umgebung. Also Jungs, falls ihr das lesen sollte, ihr wisst was beim nächsten Konzert auf euch zu kommt.

Falls ihr euch mal Musik von den Jungs anhören wollt, schaut mal hier vorbei - es lohnt sich!

das war es dann erstmal wieder, bis zum nächsten Post
jule

Sonntag, 6. März 2016

NA-MI-KA

Ziemlich genau drei Monate musste ich jetzt ohne Konzerte durchhalten und was soll ich sagen? Mit Konzerten ist das Leben dann doch irgendwie schöner und angenehmer!
 
Eigentlich wären es nur zwei Monate gewesen, aber da Joris seine Tour verschieben musste, wurden es dann eben drei. Aber alles hat seine guten Seiten und so dürfen wir jetzt in einem Monat mit Joris seinen Tourabschluss feiern und Tourabschlüsse sind immer was schönes.
 
In den letzten Monaten hat sich das Jahr 2016 auch noch nicht von seiner besten Seite gezeigt, aber die anstehenden Konzerte machen das hoffentlich wieder gut! Eine Sache hat mich dann aber doch ganz schön glücklich gemacht und da es was mit Musik zu tun hat und hier ganz gut her passt, schreibe ich vielleicht irgendwann nochmal einen Post darüber.
 
Gestern war es dann endlich wieder so weit - ich durfte (wieder) Livemusik genießen.
Namika stand an. Ich bin mit nicht so großen Erwartungen zu ihrem Konzert gefahren, da ich schon von mehreren Seiten etwas von ihren Shows gehört hatte, aber eigentlich nicht mit Vorurteilen zum Konzert gehen wollte.
 
Nach einem entspannten Einlass und einem sicheren Platz in der zweiten Reihe, ging es dann 20 Minuten vor eigentlichem Beginn mit dem ersten Supportact los. Rola. War mir unbekannt, aber hat mich überzeugt. Sympathische und nette Frau!
 
 
Direkt nach ihr folgte dann der zweite Supportact. Bengio. War mir ebenfalls unbekannt. Aber wow, auch er hat mich sehr von seiner Musik überzeugt und seine EP wurde danach direkt gekauft. Kleine Musikempfehlung an dieser Stelle - solltet ihr euch mal anhören!
 
 
Und dann um ca. 21.10 Uhr betrat Namika mit ihren Lied NA-MI-KA die Bühne. Es folgte "Hellwach", mit dem sie Ende August beim BuViSoCo für Hessen angetreten ist. Gleich zwei bekannte Lieder zu Anfang. Und das merkte man auch. Danach kippte die Stimmung meiner Meinung etwas. Nicht so viele Leute kannten ihrer anderen Lieder und sangen mit. Die Tribüne - also die meisten Konzertbesucher, die in den Schlachthof passen - blieb sitzen. Kaum einer klatschte mit oder schwang die Arme von rechts nach links. Doch bei ihrem "HipHop-lasstigsten" Song "Wenn sie kommen" sprangen im Refrain alle mit - zumindest der "Innenraum", die Tribüne eher weniger. Vor der Zugabe spielte sie ihren Hit "Lieblingsmensch", bei dem dann endgültig alle aufstanden und laut mitsangen. Ich persönlich kann dieses Lied langsam nicht mehr hören, weil es einfach viel zu oft im Radio rauf und runter gespielt wurden ist. Die Zugabe bestand aus zwei weiteren Songs, unteraderem "Kompliziert", ihrer aktuellen Single.
Trotz meiner nicht zu hohen Erwartungen wurden diese leider nicht erfüllt und das Konzert hatte meiner Meinung nach einige Tiefpunkt.
 

 
Nach dem Konzert hab ich echt lange überlegt, ob ich mir das Gedränge am Merchstand antue, aber ich hab mich dann letztendlich dafür entschieden, da ich mir unbedingt noch die EP des Supportacts kaufen wollte (mit ihm ist auch ein Foto entstanden, aber wir haben uns beide nicht von der schösten Seite gezeigt). Am Ende hat es sich doch geloht und es ist ein Foto mit Namika bei rausgekommen. Nette und sympathische Frau!
 
  
In nicht mal zwei Wochen geht es weiter mit den Konzerten. Zwei Mal Revolverheld innerhalb einer guten Woche. Die Vorfreude ist schon sehr ausgeprägt und meinetwegen kann es jetzt schon los gehen. Post darüber folgt garantiert.
 
bis dahin,
jule

Montag, 7. Dezember 2015

Konzertjahr 2015

In den letzten neun Monaten, in den Stille auf diesem Blog herrschte, hab ich mich natürlich trotzdem – wie sollte es auch anders sein - in etlichen Konzerthallen herumgetrieben und Konzerte genossen. Und vor lauter Konzerten bin ich einfach nicht hinter her gekommen darüber zu berichten. Nein, ganz so schlimm war es vielleicht nicht, aber ich habe einfach nicht die Zeit dafür gefunden, darum folgt jetzt einfach ein Post zum ganzen Jahr.

27 Konzerte. So die Kurzform.

Angefangen mit Teesy im Januar, Luke Mockridge und Mark Forster im Februar und dem Spontan-Konzert von den Imagine Dragons Anfang März in Hamburg, begann das Jahr schon mal super. Wer es noch nicht gelesen hat, dazu findet man auch je einen Post auf diesem Blog.

Weiter ging es dann, ebenfalls im März, mit Kraftklub – zum größten Konzert der Tour im kleinen Bremen – gefolgt von Tim Bendzko im März und April – einmal Hamburg, einmal Bremen. 3 unvergessliche Konzerte. Manche vielleicht auch mit einem sehr emotionalen Ende, weil der Lieblingskünstler jetzt erstmal eine Pause macht.

Nach einer kurzen Pause ging es Ende Mai dann zur N-Joy Starshow nach Hannover – mit dabei waren

Teesy, Marlon Roudette, Mark Forster, Meghan Trainor, Jessie J und Jason Derulo. Nach dem Regen zu Anfang kam dann zum Glück noch die Sonne raus und es wurde wieder ein super Abend. Keine zwei Wochen später folgte das nächste spontane Konzert für dieses Jahr – kleiner Spoiler: es ist nicht das letzte. Es ging erneut nach Hannover. Johannes Oerding stand auf dem Plan. Gekannt hab ich bis zu diesem Tag nur sein aktuelles Album „Alles brennt“, aber auch die restlichen drei wurden schnell angeschafft und seit diesem Tag ist er auf der Liste meiner Lieblingsmusiker auf jeden Fall vertreten.

Ende Juli durfte die Breminale natürlich nicht fehlen. Dieses Jahr ging es zu Joris und Philipp Dittberner. Beides super Typen, die mich an den beiden Tagen echt sehr von ihrer Musik überzeugt haben. Ein Tag vor meinem Geburtstag machten eine Freundin und ich uns – auch wieder ziemlich spontan, eine Woche im Vorraus geplant – dann auf den dreistündigen Weg nach Wolfenbüttel – einer der besten Entscheidungen dieses Jahr. NDR2 veranstaltete dort wieder eins seiner kostenlosen Sommerfestivals. Am Start waren Tonbandgerät, Jupiter Jones, Johannes Oerding, Stefanie Heinzmann und Andreas Bourani. Alles super Musiker, die mich an diesem Tag echt alle glücklich gemacht haben. Es war die beste Vor-Geburtstagsparty.

Zwei Wochen später ging es wieder in meine Konzertstadt Hamburg – sie trägt den Namen, weil ich echt nur noch für Konzerte dorthin fahre. Revolverheld stand auf dem Plan. Naja, nach zwei Stunden rumirren hatten wir die Location gefunden und es folgte ein unvergessliches Konzert mit ein paar Überraschungsgästen auf der Bühne. Eine Woche später ging dann ein kleiner Kindheitstraum von mir in Erfüllung. Es war wieder Bundesvision Songcontest. Da er in „meiner“ Stadt stattgefunden hat, musste ich da natürlich hin und dann hat auch noch einer meiner Lieblingsmusiker gewonnen. Besser geht nicht.

Anfang September haben zwei Freunde und ich uns auf den langen weiten Weg nach Papenburg gemacht. NDR2 Papenburg Festival. Nessi, Cro, Mark Forster, Johannes Oerding, Rea Garvey und die Fantastischen 4. Bis auf, dass es zum Schluss nur noch in Strömen geregnet hat und unsere Klamotten komplett durchnässte waren – trotz Regenjacke – war es ein wieder mal schönes Festival von NDR2.
Zwei Wochen später folgte ein sehr spontanes Konzertwochenende. Drei Konzerte standen an. Sebó, der bei Johannes Oerding Support in Hannover war und in dessen Musik ich mich echt verliebt habe – spielte an diesem Wochenende gleich zwei Mal in seiner Heimat Bremen. Da musste ich natürlich hin. Aber auch Joris gab mal wieder ein kostenloses Konzert an der Weser und so war dieses Wochenende auch wieder gerettet. Am folgenden Wochenende ging es zu Philipp Dittberner, der mich auf der Breminale von seiner Musik überzeugt hatte. Er ist so viel mehr als nur „Wolke 4“.

Mitte Oktober ging es (wieder mal) nach Hamburg. Imagine Dragons. Ich muss sagen, ich war ein wenig enttäuscht von dem Konzert. Ende Oktober folgte dann ein weiteres Mal dieses Jahr Joris. Endlich hab ich mal ein Konzert auf seiner eigene Tour besucht und nicht nur irgendwelche kostenlosen Sommerfestivals auf denen er gespielt hat. Das Ganze hat mich noch mal mehr geflasht. Unglaublich wie viel Energie er und seine Band auf der Bühne in die Konzerte stecken – und das als Newcomer. Wahnsinn. Zudem ist seine Stimme einfach so schön und beruhigend.

Das nächste Wochenende stand voll und ganz unter dem Motto „Johannes Oerding“. Erst das Konzert in Hannover – genau da, wo ich ihn fünf Monate zuvor das erst Mal gesehen habe und dann beim „Hallo-Verden“-Festival. Das war ebenfalls so ein spontanes Konzert. Ein Tag vorher eine Karte von jemanden auf Facebook gekauft, kann man mal machen. Auch einer der besten Entscheidungen dieses Jahr. Gefolgt wurde das Johannes Oerding Wochenende von einem Tonbadgerät Wochenende. Erst am Samstag – für das Konzert hatte ich schon lange Karten, war auch schon länger ausverkauft – und dann für die Zusatzshow am Sonntag noch spontan Karten an der Abendkasse gekauft. Ebenfalls einer der besten Entscheidungen, weil das Konzert am Sonntag – meiner Meinung nach – einfach viel schöner war als das einen Tag zuvor. Liegt vielleicht an den Leuten, die um einen herum stehen und mit denen man das Konzert genießt.
Ende November ging es noch zu Sido. Hierzu bleibt nur zu sagen, dass ich das Konzert 2014 viel besser fand. Und am letzten Wochenende – am Nikolaus-Tag – war es dann so weit. Das letzte Konzert für mich in 2015 stand an. Mark Forster. Und was soll ich sagen? Schönster Konzertjahresabschluss!

Ja, und das war mein Konzert Jahr Zwanzigfünfzehn im Schnelldurchlauf. Dieses Jahr wird mir noch lange in Gedanken bleiben. So viele glückliche Momente dieses Jahr. Am Ende folgen noch ein paar Bilder mit den Künstlern, die mich dieses Jahr glücklich gemacht haben – sieht man mir auf manchen Fotos vielleicht auch an.
Und ich kann es nur immer wieder sagen: Musik kann mich so glücklich machen und wieder aufbauen.

Ich bin jedem so dankbar – all den Künstlern, denjenigen, die mich begleitet haben und denjenigen, die ich auf den Konzerten kennenlernen durfte. Danke! Ihr seid super!

Bis Februar folgt jetzt erstmal eine Konzertpause – sollten nicht wieder irgendwelche spontanen Konzerte dazu kommen.

Danke an die, die sich das bis hier durchgelesen haben. Man liest sich hoffentlich mal wieder.

Bis dann, jule.

Teesy - 17.01.2015 - Bremen
Mark Forster - 25.02.2015 - Bremen
Tim Bendzko - 17.04.2015 - Bremen
Sebó - 19.09.2015 - Bremen
Joris - 19.09.2015 - Bremen
Sebó - 20.09.2015 - Bremen
Philipp Dittberner - 26.09.2015 - Bremen
Joris - 30.10.2015 - Oldenburg
Johannes Oerding - 05.11.2015 - Hannover
Redensart (Support Tonbandgerät) - 14.11.2015 - Bremen
Ole Specht (Tonbandgerät) - 14.11.2015 - Bremen
Tonbandgerät - 15.11.2015 - Bremen